Die Anfänge: der UPC-Code (1974)
Der erste Barcode, der offiziell an einer Kasse gescannt wurde, stammt vom 26. Juni 1974 und wurde in einem Marsh-Supermarkt in Troy, Ohio, gescannt. Es handelte sich um eine Packung Wrigley-Kaugummi mit einem UPC-Code (Universal Product Code), dem amerikanischen Vorläufer des EAN-Codes.
Die Entstehung des EAN-Standards (1977)
Angesichts des Erfolgs des UPC gründeten europäische Hersteller 1977 den European Article Number – ein 13-stelliges System (gegenüber 12 Stellen beim UPC), mit dem Produkte weltweit kodiert werden können. Die für dessen Verwaltung zuständige Organisation, EAN International, fusionierte 2005 mit dem amerikanischen Uniform Code Council zum GS1, dem heutigen internationalen Standard.
Der Aufschwung durch den Großhandel
In den 1980er- und 1990er-Jahren beschleunigte die massive Einführung von EAN-Codes in den Supermärkten die Digitalisierung der Logistik. Jedes Produkt wurde rückverfolgbar, scannbar und automatisch nachbestellbar.
Das Zeitalter des E-Commerce
Mit dem Aufschwung von Cdiscount, Fnac, eBay, Rakuten oder Google Shopping wird der EAN-Code zu einer Grundvoraussetzung für den Online-Verkauf – siehe unseren Artikel zum Thema „importance des codes EAN en e-commerce“.
Heute
Weltweit werden täglich mehr als 6 Milliarden EAN-Codes gescannt. Der Standard wird in über 70 Ländern verwendet und wurde um Varianten (EAN-8, GTIN-14, GS1-QR-Code) erweitert, um sich an alle geschäftlichen Kontexte anzupassen. Um mehr über „la structure d'un code EAN-13“ zu erfahren, lesen Sie unseren entsprechenden Artikel.
